Die Gemeinde Wachtendonk liegt am unteren Niederrhein nahe der niederländischen Grenze bei Venlo im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf.
aus www.wachtendonk.de Chronologie zur Geschichte der "Stadt Wachtendonk" "899 Das Land Geisseren wird erstmals als "Gessera" genannt 1131 in Geisseren (an der Stelle der heutigen Kapelle St. Sebastian) wird ein Altar erwähnt 1196 Arnold von Wachtendonk wird als erster seines Geschlechts genannt 1252 / 57 durch Jahresringe datierte Holzbauten aus dem Bereich der Bruch-und Feldstraße lassen auf die Existenz einer befestigten Burgsiedlung schließen. 1326 erste schriftliche Erwähnung von Burg, Burgsiedlung und Mühle Wachtendonk 1354 Wachtendonk wird erstmals "Stadt" genannt 1381 Errichtung einer dem Hl. Michael geweihten Kapelle in der Stadt Wachtendonk (die spätere Pfarrkirche) 1422 Die Stadtmauer wird erstmals genannt 1430 erste Erwähnung der beiden Stadttore Bruchtor und Feldtor 1430 Wilhelm von Wachtendonk stiftet bei der Kapelle in der Stadt ein Nonnenkloster 1434 Burg und Stadt Wachtendonk werden der Landesherrschaft des Herzogs von Geldern unterstellt 1436 umfangreiche Ausbauarbeiten an Burg und Stadt überliefert 1440 Wachtendonk wird an den Herzog von Kleve verpfändet 1449 die Pfarrechte der Kirche St. Sebastian werden der Kapelle in der Stadt übertragen 1470 die Burg ist stark verfallen, sie wird aber wieder aufgebaut 1473 Burg und Stadt Wachtendonk gehen endgültig an den Herzog von Kleve über 1503 / 04 Burg und Stadt werden durch den Herzog von Geldern zurückerobert 1578 Wachtendonk wird durch die niederländischen Generalstaaten eingenommen und stark befestigt 1588 nach schwerer Belagerung erobern die Spanier Burg und Stadt 1600 Wachtendonk wird wieder von den Generalstaaten eingenommen 1605 die Burg wird zugunsten des Ausbaues des Festungsgürtels um die Stadt abgebrochen, die Stadt wird wieder von den Spaniern erobert. In diesem und in dem folgenden Jahr wird der "Pulverturm" auf den Fundamenten eines mittelalterlichen Stadtturms in seiner heutigen Gestalt neu erbaut 1608 Schleifung der Festung Wachtendonk 1618 und 1708 zerstörten große Stadtbrände die Stadt 1634 nach dem Abbruch der Burg erbaut der Herr von Wachtendonk das Haus "den Hoff" in der Neustraße, das in diesem Jahr erstmals genannt wird 1713 Wachtendonk fällt an Preußen 1825 Stadt und Land Wachtendonk werden zu einer "Gemeinde" vereinigt 1967 bis 1978 Ausgrabungen an der Burgruine durch das Rheinische Landesmuseum Bonn 1.7.1969 Kommunale Neugliederung, die bisher selbständigen Orte Wachtendonk und Wankum werden zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen "Wachtendonk" zusammengeschlossen