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HS Tüschenbroicher

Info

Wegbergist eine Mittelstadt des Kreises Heinsberg im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Wegberg hat seit dem Jahr 1973 den Status mittlere kreisangehörige Stadt.



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Tüschenbroicher Mühle


Tüschenbroicher Mühle (Schwalm) Ab Oberlauf der Schwalm direkt im Quellgebiet nahe Wegberg. Das hohe Gefälle ermöglicht ein oberschlächtiges Mühlrad.Sie war eine Kornmühle. AB 1863 wurde zum Mühlenbetrieb Schankwirtschaft betrieben. Der Mahlbetrieb endete 1940. aus X 153



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Tüschen Mühle 1

Tüschenbroicher Mahlmühle, auch Kohrenmühle (Kornmühle) genannt. Sie ging schon zwei Jahre früher als die Ölmühle, also 1834, in den Besitz des Justizrats Gormanns. Durch das sehr hoch aufgestaute Wasser war es möglich, die Mühle mit einem oberschlächtigen Rad auszustatten, wodurch der Wasserfall etwa 2,50 Meter betrug. Sie ist heute Tüschenbroicher Mahlmühledie einzig verbliebene Schwalmmühle mit einem oberschlächtigen Rad und war ursprünglich mit zwei Mahlgängen ausgerüstet, die allerdings nicht gleichzeitig betrieben werden konnten. Die tägliche Betriebszeit betrug etwa sechs Stunden. Tüschenbroicher Mahlmühle

Die Schlossherren von Tüschenbroich erliessen per Dokument vom 20. Dezember 1628 den "Mühlenzwang" für die umliegenden Bauern. Unter Androhung einer Strafe in Höhe von drei Goldgulden zwangen sie die Bauern, ihr Getreide nur an der Tüschenbroicher "Zwangsmühle" mahlen zu lassen. Dieser Mühlenzwang wurde in der Franzosenzeit zu Beginn des 19. Jh. als ein Relikt der Leibeigenschaft angesehen und aufgehoben. 1877 liess der damalige Eigentümer Jungbluth die hölzerne Arche durch eine heute noch vorhandene steinerne ersetzen. Im Jahre 1940 wurde der Mühlenbetrieb unter dem letzten Pächter, den Gebrüdern Königs, eingestellt. Die Tüschenbroicher Mühle wird häufig als die heutige Schwalmguelle bezeichnet.

aus http://www.norbert-kindler.de/index.php?doc=muehle.htm



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Oelmühle


Richtung Ulrichskapelle aus dem 14/15 Jhdt. Hier herrschte Mahlzwang, d.h. die anliegende Bevölkerung mußte hier malen lassen. Ende des Betriebs 1912. aus x.152



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Rad der Ölmühle


Oelmühle 



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dazu


http://www.norbert-kindler.de/index.php?doc=muehle.htm
Streng genommen ist sie keine Schwalmmühle, da sie nicht vom Wasser der Schwalm, sondern von einem der beiden Weiher gespeist wird. Inmitten dieses Weihers befindet sich eine von Buchen bewachsene ehemalige mitteralterliche Wehranlage (Motte) aus der Zeit um 800, die erstmalig im Jahre 1172 als Stammsitz der Herren von Tüschenbroich urkundlich erwähnt wird. Im 30-jährigen Krieg wurde die ursprüngliche Burg auf der Motte völlig zerstört. Nachdem Freiherr von Spiering im Jahre 1624 das gesamte Anwesen in seinen Besitz brachte, liess er das heutige Schloss errichten, dessen Südturm und ein Teil des Hauptgebäudes am Nikolaustag 1876 durch einen Sturm einstürzten. Der verbliebene Teil erhielt einen neuen Giebel und präsentiert sich seitdem in seiner heutigen Form. Freiherr von Spiering, mit zahlreichen Titeln ausgestattet wie "Herr zu Sevenar, kurfürstlich Pfalz", "Neuburgischer geheimer Rats-Marschall des Fürstentums Jülich", "Kämmerer", "Amtmann von Neuenahr, Sinzig und Remagen", war sehr einflussreich und mächtig. Ölmühle, Kornmühle und die Ulrichskapelle stammen aus dem 17. Jh. und bildeten zusammen mit dem Schloss über Jahrhunderte den Mittelpunkt der Unterherrschaft Tüschenbroich, die zum Herzogtum Jülich gehörte.

Nachdem die männliche Linie der Spiering im Jahre 1829 ausgestorben war, ging der gesamte Besitz an Ida Natalie von Spiering über, die ihn 1836 an den Justizrat Gormanns in Erkelenz verkaufte. Durch Erbgang wechselten Schloss und Mühle in den Besitz der Familie Jungbluth, deren Nachfahren noch heute die Eigentümer sind. Die Ölmühle verfügte über ein unterschlächtiges Rad und eine Ölpresse, die früher sechs Stunden täglich arbeitete. Ab etwa 1850 wurde der Einsatz aufgrund beträchtlichen Wassermangels halbiert. Im Jahre 1912 wurde der Betrieb unter Pächter Wilhelm Josef Schmitz völlig eingestellt, da kein Flachs mehr angebaut wurde. Noch heute bietet Ölmühle mit ihrem niederrheinischen Fachwerk und dem Rietdach dem Betrachter einen beschaulischen Anblick.
Von Wegberg Richtung Gerderath, touristisch bestens erschlossen . Mehr zur Mühle hier [6.814 KB]



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