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Üdding

Engelsmühlenweg


Huppertzkaulen /Kuhlen von 1950 siehe sakrale Kleindenkmäler -> Kreuze Ehrenmale MG I Hochkreuz an den Huppertzkaulen. Dieses massive Eichenkreuz trägt einen auch aus Eiche geschnitzten Christus-Corpus. Es wurde 1950, zur Erinnerung an die schwere Kriegs- und Nachkriegszeit aufgestellt. Auf dem Steinsockel, in dem das Kreuz eingelassen ist, liegt eine Marmorplatte, auf der zu lesen ist: “Gedenkstätte der im I. und II. Weltkrieg Gefallenen und Vermißten Ueddinger Bürger.”aus XXXIII



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An den Hüren

„Der Leng” im Ueddinger Feld ist sagenumwoben: Die Hessen sollen dort im
Dreißigjährigen Krieg, nach der Zerstörung einer kleinen Kapelle, einen
Schatz vergraben haben. Nun soll in dunklen Nächten an dieser Stelle eine
blaue Flamme brennen. Geister gehen um, und wehe dem, der es wagen
sollte, diesen Schatz auszugraben.
Schon 1558 stand hier ein Kapellchen, das “Huppertz-Hilligenhauß”. Dem
Namen nach war es Eigentum des Huppetzhofes in Uedding. Nach seiner
Zerstörung wurde es, nach dem Dreißigjährigen Krieg, durch ein
Bildstöckchen ersetzt. Dieses mußte von Zeit zu Zeit immer wieder erneuert
werden, weil es aus Holz bestand.
1946 stellten Ueddinger Bürger ein neues, aus einem Eichenstamm
geschnitztes Bildstöckchen mit einem Marienbildnis auf.
Die alte Linde, die schon das erste Heiligenhäuschen überschattete, hat bis
heute die Zeit überdauert. Sie drohte zwar, 1961 nach einem Sturm auseinanderzubrechen,
konnte aber noch einmal gerettet werden. Heute steht die alte (Gerichtslinde)
Linde unter Naturschutz. Oftmals hat man sie schon totgesagt, aber sie lebt
immer noch, hoffentlich noch lange. aus XXXIII 206


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