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Rheindahlen

info

Rheindahlen ist der flächenmäßig größte Stadtbezirk der kreisfreien Stadt Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen. Bis zur Eingemeindung im Jahre 1921 war Rheindahlen eine eigenständige Stadt. Der ursprüngliche Ortsname lautete Dahlen (im frühen Mittelalter "Dalen"), was soviel bedeutet wie Delle oder kleines Tal. Im Jahre 1878 wurde der Ort auf kaiserlichen Erlass in Rheindahlen umgenannt.

Honschaften

Zum Stadtbezirk Rheindahlen gehören die folgenden Honschaften (Ortsteile): Bau, Baum, Broich, Dorthausen, Eickelnberg, Gatzweiler, Genhausen, Genhodder, Genholland, Genhülsen, Gerkerath, Gerkerathmühle, Gerkerathwinkel, Griesbarth, Grotherath, Günhoven, Herdt, Hilderath, Knoor, Koch, Kothausen, Mennrath, Mennrathheide, Mennrathschmidt, Merreter, Peel, Saas, Schriefers, Schriefersmühle, Sittard, Sittardheide, Viehstraße, Voosen, Wolfsittard, Woof, Wyenhütte und Rheindahlen.


Geschichte Rheindahlens

Erstmals wurde Dahlen 1188/89 urkundlich erwähnt.

Der Ort erhielt die Nideggener Stadtrecht von 1354 vom Jülicher Grafen Wilhelm. Die Gerichtsherrschaft hatten die Herren von Wickrath inne, die im 14. Jahrhundert dann auf die edlen Ritte von Engelsdorf überging.
Da Dahlen an der Nordgrenze zum Oberquartier Gelderland lag, waren die Jülicher Landesherrn an eine Sicherung der Grenzen durch befestigte Städte interessiert ( im gleichen Zeitraum Gladbach undDülken). So sind z.B. Erkelenz Wegberg und Viersen gelderländisch. Im Falle Dahlen kommt noch die Sicherung gegenüber den Herrn von Grippekoven dazu. Die Herrn Raubritter solten durch eine befestigte Stadt in der Nähe "beruhigt" werden

Bei Beginn des 80 jährigen Krieges fand 1568 auf der Dahlener Heide eine Schlacht zwischen spanischen und niederländischen Truppen statt, bei dem die Bevölkerung immer auf der Verliererseite stand.

Rheindahlen heute

27000 Einwohner größter Stadtbezirk Mönchengladbachs. Es besteht aus den Stadtteile Hehn, Holt, Hauptquartier, Rheindahlen-Land und Rheindahlen-Mitte, die wiederum aus Honschaften bestehen

Sternwarte

Auf dem Gelände des Wasserwerks Rheindahlens an der Mennrather Strasse befindet sich die Sternwarte Rheindahlen. Die Sternwarte wurde 1999 von ihrem alten Standort am Flughafen Mönchengladbach nach Rheindahlen verlegt und wird vom Astronomischen Arbeitskreis Mönchengladbach e.V. betreut. Die Sternwarte mit ihrem Kuppelbau von etwa 4 Metern Durchmesser besitzt zwei Teleskope mit einer freien Öffnung von je 200 mm und Brennweiten von 2 bzw. 4 Metern.
Steinzeitfunde in der Grube der Ziegelei Drehsen

In Rheindahlen wurden Fossilien aus der Alt und Steinzeit gefunden, es konnten Fossilien von Neandertaler und Homo erectus nachgewiesen werden. Rheindahlen ist mithin eine äußerst ergiebige Fundstätte von fossilen Überresten, die sich vorbildlich im Lehm einer alten Ziegelei erhalten haben. In der nahen Vergangenheit wurden hier archäologische Ausgrabungen getätigt, die maßgeblich zur Bestimmung des Jagd und Siedlungsraumes des Neanderthalers beigetragen haben.Das "Archäologisches Museum im Wasserturm" informiert über den altsteinzeitlichen Fundplatz Rheindahlen

aus http://de.wikipedia.org/wiki/Rheindahlen



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Blick auf Dahlen


Wasserturm Sternwarte und St.Helena 



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