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Burg Grippekoven
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Info
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Gripekoven ist ein Dorf in der Gemeinde Wegberg, Kreis Heinsberg, NRW .
Wer aus dieser Gegend stammt, hat sicher auch "das Findelkind von Gladbach" gelesen, ein Roman aus der Zeit des 30.jährigen Krieges in dieser Region Diese Burg spielt darin eine zentrale Rolle, bereits damals als Ruine. Aber wo Raum für Bilder sind, ist auch Raum für Legenden. So ließen einem das Thema Burg Grippekoven, zumal als Junge, nicht in Ruhe und so beschloß ich, diese Burg zu finden. Dies gelang mir auch, allerdings noch zu einer Zeit, als der Mühlenbach ein Sumpfgelände war. Sogar Mauereste ließen sich damals noch finden. Nun ist mir also auch noch Toni Mennens Buch XXVI in die Finger gefallen.
Zu welchen Ergebnissen Mennen kommt ist schon außergewöhnlich, aber auch realistischer als Volkes Meinung zum Thema Raubritter wie unten beschrieben. Hier die meines Erachtens interessantere Variante.
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Motte Grippekoven
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Motte Grippekoven rechts Grippekoven hatte 2 "Burgen", die Motte und die Burg. Von Engelsdorf hatte isch die Motte gekauft, damit er Besitz und "Haus "hatte. Der Hügel ist rechts zu erkennen

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Burgberg Engelsdorf
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Der Höchste punkt der Motte von hier Blick ins Mühlenbachtal Die Anlage ist für damalige Verhältnisse recht groß. Einen Eindruck von dieser Größe ist im Winter gut erkennbar, wenn das Laub der Bäume nicht stört. Zu finden ist sie am Ortsausgang Grippekoven langs des Waldrandes. Hier biegt scharf links der Weg zur Motte ab. im Sommer ist z.B. von Genhausen aus an der unterschiedlichen Höhe der großen Bäume die Lage der Burg zu erkennen.

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Zur Geschichte der Burg
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Rundreise über die Burg
Urkundlich erstmals erwähnt wird „Haus Gripekoven“ 1240 im Besitz von Goswin de Gripinghoven. Da ging noch alles gesittet zu. Doch gut 100 Jahre später - mittlerweile hatten andere Geschlechter das zur weitläufigen Burganlage ausgebaute Anwesen übernommen - war’s vorbei mit der Ruhe, wie der Heimatverein Wegberg-Beeck in den „Beecker Blättern“ beschreibt.
In jener Zeit, kriegerische Auseinandersetzungen und unbeschreibbare Armut in der Bevölkerung beherrschten das Leben, wurden vielerorts aus den edlen Rittern mit tugendhaften Eigenschaften, „verrohte und wüste Raubritter“, wie es in Überlieferungen heißt. Und: „Bei den Raubrittern von Gripekoven handelte es sich um eine besonders üble und grausame Horde.“
Plünderungen, Brandschatzungen, Überfälle und Lösegeld-Erpressung wurden den Gripekovener Herrschern nachgesagt. Und wer sich deren Befestigungsanlagen näherte - ja, der konnte fast sicher sein, dass sein letztes Stündlein geschlagen hatte. Und das auf grausame Weise. Das war vor allem zwischen 1351 und 1354.
Auf der Burg Gripekoven saßen zu der Zeit die Raubritter Godwin und Arnold von Cevel, die mit dem Knappen Dreyle und 44 Räubern ihr Unwesen trieben. So stark, dass es sogar Kaiser Karl IV. nicht verborgen blieb. Der wollte nun endgültig mit dem Raubrittertum aufräumen. Er fand als Verbündete den Herzog von Jülich, den Grafen Dietrich von Leon, die Herren zu Heinsberg und Blankenberg. Mit 1000 Mann wurde die Burg Gripekoven vom 5. Mai bis 23.Juni 1354 belagert - da gaben die Raubritter, fast verhungert und verdurstet, auf. Nach dem Urfehde-Schwur wurde ihnen freier Abzug gewährt, und die Burg wurde geschleift. Heute erinnert außer einem kleinen Erdhügel nichts mehr an die grausigen Taten. Gripekoven mit seinen 43 Einwohnern ist ein friedliches bäuerliches Dörfchen. Und Wanderer und Radler brauchen sich nicht mehr zu fürchten.
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Blick hinauf zur Motte / Grippekoven_geschichte
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