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Schloss Krahnendonk

Schloss Kranendonk

Der Neuwerker Sagenschatz berichtet von einem Schloss Krahnendonk, das nahe des später dort errichteten Klosters gestanden habe. Man berichtet von seinem Besitzer, dass er dem Volke gegenüber hart und ungerecht gewesen sein soll. Nach einem frühsommerlichen Ausritt, bei dem er einen Bauer sehr gepeinigt haben soll, sei das Schloss nach seiner Rückkehr mit großem Getöse in sich zusammengefallen und im Erdboden versunken. Davon berichtet auch die dritte Strophe des Neuwerker Heimatlieds. In der Veröffentlichung Unsere Heimat des Kommissionsverlags Fritz Kerle (M.Gladbach, 1926) heißt es dazu: „Von allen Seiten drangen Wasserfluten hinein und bedeckten die versunkene Herrlichkeit mit einem tiefen, dunklen See. Alte Leute, besonders die in der St.-Barbara-Nacht geboren wurden, wollen in stillen Frühlingsnächten aus der Tiefe des Wassers das Klagen der unglücklichen Schlossbewohner und das Brüllen der Tiere gehört haben.“

Der historische Kern dieser Sage kann in der belegten Brandschatzung eines abteilichen Gutshofs vermutet werden, im Zuge dessen Wiederaufbau auch das Hofkapellchen entstand, aus dem später das Kloster Neuwerk hervorging.
aus http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchengladbach-Neuwerk



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