brueggenermuehle

Die Mühle liegt direckt in Brüggen am Unterlauf der Schwalm. Sie wird
gastronomisch bewirtschaftet. Siehe http://www.alte-brueggener-muehle.de/
Sehenswert sind sicher auch Ort Brüggen und die Natur in der Umgebung

aus http://www.norbert-kindler.de/index.php?doc=muehle.htm
Brüggener Mühle oder auch Burgmühle. Sie gehörte stets zur Burg und wurde erstmalig am 24. Dezember 1289 urkundlich erwähnt, als Walram von Kessel, zu jener Zeit Probst zu Münster und Herr von Hengebach, sein frei vererbliches Grundeigentum in Brüggen dem Herzog Johann III. von Lothringen, Limburg und Brabant als Lehen übergab. Aus der Hand Johanns von Brabant gingen Mühle und Burg dann in den Besitz der Grafen von Jülich, die ursprünglich von der Burg Heimbach in der Nordeifel stammten. 1393 wurde dann Jülich durch Wilhelm III. mit Geldern vereinigt. Mühlrad der Brüggener Mühle Für die Besitzer Brüggens folgten hitzige Fehden und jahrelange Kämpfe, die 1473 ihren Höhepunkt fanden. Auf seinem Zug nach Neuss besetzte Karl der Kühne von Burgund das Amt Brüggen. Die Burg wurde erstürmt und ausgeraubt. Die Brüggener Mühle verbrannte bei den Kämpfen, wurde aber wieder aufgebaut. Auch im 30-jährigen Krieg (1618 - 1648) war Brüggen immer wieder Kriegsschauplatz oder Durchzugsgebiet fremder Truppen. Obendrein wurden in dieser Zeit, nämlich zwischen 1635 und 1637, die Brüggener von der Pest heimgesucht, wobei zwei Drittel der Bevölkerung der Seuche erlag. Im 18. Jahrhundert mussten die Menschen um die Brüggener Burg wiederum Belagerung und Okkupation während des spanischen (1701 - 1713) und österreichischen Erbfolgekrieges (1741 - 1748) ertragen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Brüggener Mühle auf den alten Brüggener Befestigungsmauern neu errichtet, also dort wo sie heute steht. Nach der Franzosenzeit (1794 - 1815) ging die Brüggener Mühle am 24. Mai 1815 in den Besitz von Heinrich Printzen aus Amern St. Georg über. Bis 1955 wurde in der Brüggener Mühle, die ursprünglich zwei Wasserräder führte und über eine Ölpresse und einen Mahlgang verfügte, noch gemahlen, bevor sie 1959 restauriert wurde und bis heute als Gasthof und Restaurant dient. Im Juni 1982 wurde das alte Mühlrad durch ein verzinktes ersetzt, welches einen Generator zur Stromgewinnung für den Eigenbdarf antreibt. Seit 2007 wird kurz vor dem Mühlrad ein Teil des Schwalmwassers zur Speisung einer sogenannten Fischtreppe abgezweigt. Die Fischtreppe, die auf Initiative des Schwalmverbandes angelegt wurde, ermöglicht den Fischen, das durchs Mühlrad gegebene Hindernis vor allem stromaufwärts zu umschwimmen.



Brüggener Mühle

Brüggener Mühle (Schwalm)
Brüggener Mühle (Schwalm)

Herbst 2010

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